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Keine Einigung über neue Hilfen: Griechen zwischen Baum und Borke


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Keine Einigung über neue Hilfen: Griechen zwischen Baum und Borke

Der Pleitekandidat Griechenland muss trotz harter Sparanstrengungen weiter auf eine feste Zusage für einen neuen Kredit warten. Die Finanzminister der Euro-Staaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) konnten sich auf einer Nachtsitzung nicht einigen, wie dem Land Schuldenerleichterungen in Aussicht gestellt werden sollen.

IWF-Chefin Christine Lagarde pocht vor einer Beteligung auf eindeutige Zusagen der Europäer zu Schuldenleichterungen für Athen. Die wiederum – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble allen voran – wollen den IWF im Boot haben.

Stimmen aus Athen:

“Da bewegt sich bei den Schulden nichts,” so Yannis Kofinas, “der Aufschwung fällt aus, wenn die Wirtschaft so weiterläuft. Ich meine, die wollen aus ihren eigenen Beweggründen Zeit schinden.”

Maria:
“Ich finde das ekelhaft, ich erwarte nichts von der Regierung, ich habe keine Hoffnung, und ich bin überzeugt – alles, was die Regierung sagt, ist gelogen.”

Wieglaubwürdigsinddie EU-Wachstumsprognosenfür#Griechenland? EinBlickzurückverrätes (via tazgezwitscher</a>) <a href="https://t.co/AXkyOesuTB">pic.twitter.com/AXkyOesuTB</a></p>— CORRECTIV (correctiv_org) 23 mai 2017

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem zu dem Dilemma: Eine endgültige Entscheidung über neue Hilfsgelder solle laut Vereinbarung erst nach Ende des laufenden Hilfsprogramms 2018 fallen. Allerdings brauche der IWF schon jetzt genaue Angaben zu den dann möglichen Entlastungen.

Am 15. Juni soll ein neuer Anlauf zur Einigung versucht werden.

Twitter-Sarkasmus:

su mit dpa

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Aufschwung in der Eurozone nicht zu bremsen