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Manchester: eine Stadt steht zusammen


Großbritannien

Manchester: eine Stadt steht zusammen

Manchester, eine Stadt im Ausnahmezustand. Die Bewohner der einst stolzen Industriestadt setzen dem Terror ihren Zusammenhalt bei einer Mahnwache entgegen. Der Oberbürgermeister Eddy Newman sagte vor dem Rathaus:
“Die Bewohner von Manchester werden die Opfer nie vergessen, und sie werden dem Terrorismus trotzen. Alle Gemeinschaften unserer Stadt stehen zusammen in gegenseitigem Respekt.”


Königin Elisabeth II gedachte der Opfer bei ihrer traditionellen Gartenparty im Buckingham-Palast. Sie dankte den vielen Helfern und betonte, wie Manchester auf den Terror reagiert hätte: mit Menschlichkeit und Barmherzigkeit.


Premierministerin May verurteilte die mit ihren Worten “feige Attacke” und hat die Sicherheitsstufe in Großbritannien von „ernst“ auf „kritisch“ hochgestuft.


Shauna Hardy hat den Anschlag miterlebt: “Ich erinnere mich an den Geruch, es ist nicht zu beschreiben. Einfach widerlich. Überall Alarm, überall Polizei und Sirenen. Menschen rannten, sie schrien. Es war verrückt, einfach nur verrückt.”

Viele Privatleute haben nach dem Anschlag gestrandeten, verstörten und verletzten Konzertbesuchern geholfen oder Blut gespendet so wie Rosie Bentley: “Ich habe es morgens im Radio gehört. Ich lebe erst ein Jahr hier, aber ich dachte, es bricht mir das Herz, und da habe ich mich gefragt, was kann ich tun? Und im Radio hiess es, es würde Blut gebraucht, und ich hatte die blutgruppe die sie brauchen, und deshalb bin ich direkt hierher gekommen.”

“Wir sind viele, sie sind die Wenigen”: auf dem zentralen Albert Square versammelten sich Tausende zu einer Mahnwache, um Blumen niederzulegen oder zu trauern.


Großbritannien

Nach Manchester höchste Sicherheitswarnstufe, Attentäter identifiziert