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Manchester: Inlandsgeheimdienst untersucht mögliche Ermittlungspannen


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Manchester: Inlandsgeheimdienst untersucht mögliche Ermittlungspannen

Eine Woche nach dem Attentat in Manchester sind Untersuchungen des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5 zu möglichen Ermittlungspannen eingeleitet worden. Das gab das Innenministerium bekannt. Britischen Medien zufolge waren die Behörden mehrfach vor Salman Abedi gewarnt worden. Die Hinweise kamen demnach aus seinem Umfeld und vom FBI. Die US-Behörden seien davon ausgegangen, dass der spätere Attentäter von Manchester einen Angriff auf ein politisches Ziel geplant habe. Eine anschließende Ermittlung habe keine Ergebnisse gebracht.

Die Untersuchungen der britischen Polizei zu Komplizen und Hintergründen dauern unterdessen an. Am Morgen nahmen die Behörden einen weiteren Verdächtigen im südenglischen Shoreham-by-Sea fest. Damit erhöht sich die Zahl der Häftlinge auf 14. Zudem wurden in Manchester und Umgebung zwei weitere Haftbefehle ausgestellt. Die Suche nach den Verdächtigen halte an, wie die Behörden auf Twitter mitteilten.


Abedi sprengte bei dem Attentat auf ein Popkonzert 22 Menschen mit in den Tod, darunter viele Jugendliche. Mehr als 100 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. 54 von ihnen werden noch immer in Krankenhäusern behandelt.

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