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Messerattacke: Oregon trauert um die Opfer

Schock und Trauer in Oregon: Viele Menschen gedenken der Opfer der Messerattacke in einem Zug, bei der zwei Männer erstochen wurden, als sie versuchten, den Angreifer zu beruhigen.

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Messerattacke: Oregon trauert um die Opfer

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Viele Menschen versammelten sich am Wochenende in Portland, im US-Bundesstaat Oregon, um der Opfer der Messerattacke zu gedenken. Ein 35-jähriger Amerikaner hatte am Freitag in einem Pendler-Zug zwei Musliminnen beschimpft und dann zwei Männer erstochen, die ihn beruhigen wollten. Ein dritter Helfer wurde laut Polizeiangaben verletzt.

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"Sie sind Helden."

Ted Wheeler Portlands Bürgermeister

Michael Kennedy, ein Fahrgast, der einem Opfer erste Hilfe leistete, beschreibt die Szene: “Als Erstes sah ich die Blutspuren, dann sah ich die beiden Opfer. Ich sorge um die vielen Menschen, die von dieser Tat betroffen sind und hoffe, dass sie als das eingestuft wird, was sie wirklich ist: ein terroristischer Anschlag, das möchte ich eindeutig klarstellen.”

Der mutmaßliche Täter, der nach Medienberichten bereits in der Vergangenheit durch rassistische und extremistische Äußerungen aufgefallen war, wurde unter anderem wegen zweifachen Mordes unter besonders schwerwiegenden Umständen und wegen versuchten Mordes angeklagt. Das FBI untersucht, ob er nach Bundesrecht wegen eines Hassverbrechens angeklagt werden kann.

Über die Stadt Portland hinaus, wo sich die Gewalttat am Freitag (Ortszeit) ereignete, reagierten Menschen mit Schock und Trauer. Die beiden Erstochenen sind ein 53 Jahre alter Vater von vier Kindern und ein 23-Jähriger, der im vergangenen Jahr ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen hatte. Das dritte verletzte Opfer, ein 21-Jähriger, befand sich am Sonntag noch im Krankenhaus, wie der Sender CNN und andere Medien berichteten.

“Sie wurden angegriffen, weil sie das Richtige taten. Ihr Verhalten war mutig und selbstlos und sollte eine Inspiration für uns alle sein, zitierte die Zeitung “Oregonian” Portlands Bürgermeister Ted Wheeler. “Sie sind Helden.”