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Dutzende Aktivisten haben vor dem Gebäude der Vereinten Nationen in Neu-Delhi protestiert. In weißen Gewändern bekleidet und mit Fotos gespickt legten sie sich neben aufgestellte Särge. Die Fotos symbolisierten Tibeter, die sich selbst geopfert für ihre Region geopfert hatten.

Die Gruppe der Exilierten und Mitglieder des Tibetan Youth Congress (TYC) appellierte an die indische Regierung ihr Anliegen zu unterstützen, sie fordern eine UN-Sondersitzung zu Tibet.

Erst am 19. Mai hatte sich Jamyang Losel, ein junger tibetischer Mönch, angezündet und war verbrannt. Damit stieg die Zahl der Tibeter, die in China seit Februar 2009 den Freitod gewählt haben, auf 150. China behauptet, dass Tibet schon immer ein Teil seines Staatsgebiets war, viele Tibeter sehen das anders. Für sie war die Region im Himalaya jahrhundertelang unabhängig, bevor chinesische Truppen in den 1950iger Jahren in das Land einmarschierten.

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