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GB-Wahl: May und Corbyn uneinig über Brexit-Verhandlungen

Die beiden Spitzenkandidaten äußerten sich in getrennten Fernsehinterviews.

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GB-Wahl: May und Corbyn uneinig über Brexit-Verhandlungen

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Rund eine Woche vor den Unterhauswahlen in Großbritannien haben Premierministerin Theresa May von den konservativen Tories und ihr Labour-Konkurrent Jeremy Corbyn in getrennten Fernsehinterviews Stellung bezogen. Ein direktes Rededuell lehnt May ab.

In Bezug auf die Brexit-Verhandlungen mit der Europäischen Union betonte die amtierende Regierungschefin, sie sei grundsätzlich bereit zu sagen, dass keine Vereinbarung besser als eine schlechte Vereinbarung wäre. Doch sie wolle mit der EU eine gute Einigung erzielen, so May.

Jeremy Corbyn lehnt die Möglichkeit, die Verhandlungen mit Brüssel ohne Einigung zu beenden, strikt ab. Er wirft May in puncto EU-Austritt einen “sorglosen Ansatz” vor.

“Wir akzeptieren das Ergebnis der Brexit-Abstimmung. Sie hat stattgefunden, wir akzeptieren sie. Vorrangig muss über einen freien Zugang zum europäischen Markt verhandelt werden, um Arbeitsplätze in diesem Land zu bewahren. Und es muss um das zukünftige Verhältnis mit Europa gehen, denn das ist immerhin ein ganz enger Nachbar”, sagte Corbyn.

Die Wahlen zum Unterhaus des britischen Parlaments finden kommende Woche Donnerstag statt. In Umfragen liegen die Tories vor Labour.