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Frauenpower mit "Wonder Woman"


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Frauenpower mit "Wonder Woman"

Im Juni ist Frauenpower angesagt: “Wonder Woman” erobert im Alleingang die Leinwände – 75 Jahre nach ihrem ersten Auftritt als Comicfigur. Die Israelin Gal Gadot schlüpft in die Rolle der Amazonen-Prinzessin Diana, die ihre tropische Heimatinsel verlässt, um den Amerikanern im 1. Weltrkieg zu helfen.

Eine starke Superheldin, aber dennoch alles andere, als perfekt, meint Gal Gadot. “Sie ist nicht nur super stark, selbstbewusst und kompromisslos, sondern auch sehr verletzlich und unsicher. Dass sie nicht perfekt ist, macht sie umso interessanter für uns Zuschauer, damit wir etwas von ihr lernen.”

“Das Heldenmodell für die Zukunft ist nicht nur jemand, der für das kämpft, woran er glaubt”, sagt Regisseurin Patty Jenkins. “Denn letztlich müssen wir alle lernen, liebevoller, ehrlicher und verantwortungsvoller mit uns selbst umzugehen, wenn wir wirklich die Welt retten wollen.”

“Wonder Woman” kommt nun flächendeckend auf internationalen Leinwände. Die deutschsprachigen Kinogänger müssen sich bis zum 15. Juni gedulden.

Für Verstimmung sorgte übrigens die Ankündigung der US-amerikansichen Kinokette Drafthouse in der texanischen Stadt Austin, Vorführungen des Superheldinnen-Films ausschließlich für Frauen anzubieten. Daraufhin beschwerten sich einige männchliche Kinogänger (oder “Wonder Woman”-Fans) in den sozialen Netzwerken und forderten Vorführungen exklusiv für Männer. Die Webseite Gizmodo hat vorgerechnet, dass es seit 1920 etwa 130 Superheldenfilme gab und bisher nur in acht davon Frauen die Hauptrolle spielten.

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