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In Venezuelas Hauptstadt Caracas zog es abermals Menschen auf die Straße, um gegen die Regierung von Staatspräsident Nicolas Maduro zu demonstrieren. Sie fordern den Rücktritt Maduros. Es kam wieder zu Feindseligkeiten und tätlichen Auseinandersetzungen: Es flogen Wurfgeschosse wie Feuerwerkskörper auf die Polizisten, die Ordnungshüter schossen Tränengaspatronen ab.

Bei den gewalttätigen Protesten, die nunmehr seit zwei Monate andauern, sind 60 Menschen ums Leben gekommen. Maduro wirft seinen Gegnern einen Putschversuch vor und vermutet die Vereinigten Staaten hinter dem Geschehen. Die Oppositionellen unterstellen Maduro einen zusehends autoritären Führungsstil und machen ihn für die wirtschaftlich angespannte Lage des Landes verantwortlich.

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