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Klima und Handel: Berlin und Peking demonstrieren Geschlossenheit


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Klima und Handel: Berlin und Peking demonstrieren Geschlossenheit

Deutschland und China wollen bei den Themen Klimaschutz und Handel in Zukunft eng zusammenarbeiten. Das teilten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang am Donnerstag in Berlin mit. Während der Regierungsgespräche schlossen beide Länder außerdem mehrere Vereinbarungen über die Förderung technischer Innovation und Elektromobilität.

Offen bekannte sich Chinas Regierungschef zum Klimaabkommen von Paris: “Um wachsen zu können, brauchen wir eine nachhaltige, grüne Form der Entwicklung. Um das zu erreichen, wird China an dem Abkommen festhalten.” Sein Land werde die internationalen Vereinbarungen in nationales Recht umsetzen, so Li Keqiang.

Kanzlerin Merkel begrüßte die Gesprächsbereitschaft Pekings. “Ein wichtiges Thema war die Entwicklung unserer Hanldungsbeziehungen. Hier waren wir uns einig, dass Handelsnationen wie Deutschland und China zusammenarbeiten sollen, und auch klare Bekenntnisse zum freien Handel eingehen. Dieses haben wir auch noch einmal unterstrichen”, so die Kanzlerin.

Bei Beratungen zwischen China und der EU am Freitag in Brüssel soll es ebenfalls um gemeinsame Klimaziele und den Freihandel gehen. Li Keqiang erklärte dazu, die Zeit sei reif für ein Freihandelsabkomen zwischen der Europäischen Union und seinem Land.


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