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Ariane-Rakete bringt europäischen Satelliten ins All

Der erste in Europa gebaute Telekommunikationssatellit mit komplett elektrischem Antrieb tritt seinen Dienst an.

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Ariane-Rakete bringt europäischen Satelliten ins All

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Der erste in Europa gebaute Telekommunikationssatellit mit komplett elektrischem Antrieb tritt seinen Dienst an. Eine Ariane-5-Rakete brachte den Satelliten in der Nacht zum Freitag mitteleuropäischer Zeit vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana ins All.

Dabei übertraf die europäische Trägerrakete ihren bisherigen Nutzlastrekord: Der Elektro-Satellit Eutelsat 172B und die notwendige Ausrüstung zum Aussetzen der Geräte wogen beim Start zusammen fast 11.000 Tonnen. Das seien 130 Kilogramm mehr als beim letzten Ariane-5-Rekord von 2016, teilte der Raketenbauer Airbus Safran Launchers mit.

Der 3,5 Tonnen schwere Satellit wurde von Airbus Defence and Space in Toulouse gebaut. Mit seinem Elektroantrieb wird er nach dem Aussetzen in seine endgültige Umlaufbahn gelangen und später seine Lage korrigieren können.

Elektro-Antriebe brauchen deutlich weniger Treibstoff als klassische chemische Antriebe. Die Satelliten haben deshalb entweder mehr Platz für Nutzlast oder sind leichter, womit günstigere Trägerraketen für den Weg ins All eingesetzt werden können. Allerdings haben Elektro-Antriebe einen deutlich geringeren Schub.