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Falklandinseln: Rotes Kreuz will gefallene Soldaten identifizieren


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Falklandinseln: Rotes Kreuz will gefallene Soldaten identifizieren

Auf den Falklandinseln soll die Identität gefallener argentinischer Soldaten festgestellt werden. Im Juni wird ein Team von Forensikern anonyme Gräber öffnen, um Proben sterblicher Überreste zu entnehmen. Vertreter des Roten Kreuzes sollen die Öffnung von insgesamt 123 Gräbern überwachen. Eines davon enthalte mehrere Leichen auf einmal, so die Organisation. Das Rote Kreuz hat seit dem Jahr 2012 zahlreiche Hinterbliebene gefallener Soldaten befragt. Rund einhundert Familien haben einem DNS-Test zugestimmt.

Laurent Corbaz vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz: “Wir kennen die Bedingungen nicht, wir wissen nicht, in welchem Zustand sich die Körper befinden. Bisher haben wir ja noch keine Gräber geöffnet. Also sind wir eher vorsichtig mit unserer Prognose. Wir wissen aber, dass mehr Familien Angehörige vermissen als es Gräber gibt.” Die DNS-Analysen sollen in Argentinien erfolgen. Die Untersuchungen sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Im Krieg um die Falklandinseln im Jahr 1982 starben 255 britische und 650 argentinische Soldaten. Die Falklandinseln sind britisches Überseegebiet mit innerer Autonomie. Großbritannien übernimmt die Verteidigung sowie die Außenpolitik. Argentinien erhebt noch immer Anspruch auf die Inseln. Die Bevölkerung will weiter zu London gehören.

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