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Vereinte Nationen verhandeln Schutz der Meere


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Vereinte Nationen verhandeln Schutz der Meere

In New York haben die Vereinten Nationen ihre Konferenz zum Zustand der Meere begonnen. Fünf Tage lange wollen Vertreter der Weltgemeinschaft darüber verhandeln, wie der Schutz der Meere verstärkt werden kann. Die Konferenz startete an Montag wenige Tage nach dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen, das die Erderwärmung und damit auch den Anstieg der Meeresspiegel begrenzen soll.

Während der Auftaktveranstaltung sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres: “Wir müssen unsere nationalen Wachstumsinteresseen beiseite lassen, um eine globale Katastrophe zu verhinden. Der Schutz der Ozeane und ihre nachhaltige Nutzung bedeuten den Schutz unseres Lebens selbst.” Die steigenden Meeresspiegel gefährden schon jetzt vor allem Inselstaaten, wie etwa die Seychellen im Indischen Ozean. Minister aus 85 Ländern und täglich bis zu 2500 Teilnehmer werden in New York zu der Konferrenz erwartet.

Um 30 bis 120 Zentimeter könnte der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 steigen, teilte das US-Außenministerium unter Ex-Präsident Barack Obama anlässlich seiner Ozeankonferenz vergangenes Jahr mit. Die Meere werden aber schon jetzt von großen Problemen umspült, so treibt etwa tonnenweise Plastikmüll im Nordpazifik.


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