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Neuer French-Open-Star Kiki Mladenovic, eine Franko-Serbin


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Neuer French-Open-Star Kiki Mladenovic, eine Franko-Serbin

Es gibt einen neuen Star bei den French Open 2017: die Französin Kristina oder Kiki Mladenovic begeistert das Publikum. Am Sonntag hat sie die spanische Vorjahresgewinnerin Garbiñe Muguruza (23) besiegt – und zum Weinen gebracht. Bei der Pressekonferenz – die wegen der Tränen kurz unterbrochen wurde – sprach Muguruza von einer bitteren Niederlage. Umso bitterer als das französische Publikum Kristinia Maldenovic trotz ihrer Doppelfehler immer wieder anfeuerte. Einige Medienvertreter aus dem Ausland schreiben vom Chauvinismus von Roland-Garros.

Kiki Mladenovic ist zur Zeit die Nummer 14 auf der Weltrangliste. Ihr Fed-Cup-Kapitän Yannick Noah sieht sie im Aufwind.

Die Eltern der jungen Frau aus dem Norden vom Frankreich kommen aus (Ex-)Jugoslawien. Sie selbst hat nur die Ferien in der Heimat ihrer Eltern verbracht, bezeichnet sich aber als Franko-Serbin.

Zu ihrer Geste (mit der Hand amKopf) fragen sich einige, ob sie die beim Schweizer Stan Wawrinka abgeschaut hat.