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Venezuela: Proteste zu Hause, Zuspruch aus Bolivien


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Venezuela: Proteste zu Hause, Zuspruch aus Bolivien

In Venezuela gehen die Proteste gegen die sozialistische Regierung weiter.

In der Hauptstadt Caracas gerieten erneut Demonstranten und Sicherheitskräfte aneinander.

Mit Gummigeschossen und Tränengas trieb die Polizei die Menge auseinander.

Unterdessen schickte der inhaftierte Oppositionelle Leopoldo López erneut eine Videobotschaft aus der Haft.

“Bleibt auf den Straßen, beharrlich, entschlossen. Immer friedlich, aber ausdauernd. Dieser Kampf darf erst enden, wenn wir gewonnen haben. Dieser Protest muss überall sein, zu jeder Zeit. Das ist der einzige Weg, um Freiheit und Demokratie zu erreichen.”

Bei den Protesten sind bisher 65 Menschen ums Leben gekommen.

Die Demonstranten werfen der Regierung vor, eine Diktatur errichten zu wollen. Staatschef Nicolás Maduro spricht von einer Verschwörung.

Unterstützung erhält er von Boliviens Präsident Evo Morales. Der sagte jetzt, in Venezuela sei ein Straatsstreich mit Hilfe der USA und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) im Gange.

Dabei woll die Maduro-Regierung Gouverneurswahlen garantieren und eine Verfassungsgebende Versammlung einberufen, so Morales gegenüber der dpa. Die rechte Opposition hingegen wolle nur den Rücktritt Maduros.

“Die USA und die OAS intervenieren in dem Sinne.”

Den USA warf Morales vor, die Opposition zu unterstützen, um Kontrolle über das venezolanische Öl zu bekommen.

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