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Großbritannien im Sumpf

Presseschau zur britischen Parlamentswahl.

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Nach dem überraschend schlechten Abschneiden der Konservativen bei der britischen Parlamentswahl sieht die Presse jetzt Unsicherheit und Chaos auf das Königreich zukommen. In Frankfurt kommentiert die FAZ “Mayday” – “Die Entscheidung für Neuwahlen trifft die Premierministerin wie ein Bumerang. Die Tories verlieren die absolute Mehrheit. Der Preis für Großbritannien ist hoch”.

“Theresa May in ihrem eigenen Spiel geschlagen”, meint die linksliberale französische Tageszeitung Libération – “ein Desaster”. “Möglich, dass das ein Votum für einen ‘Soft Brexit’ ist”, wird Politikexperte Simon Hix, Professor für europäische Politik an der London School of Economics, zitiert.

Und La Stampa in Turin, Italien, meint: “May verliert die Mehrheit. Großbritannnien im Sumpf.”

Die konservative Premierministerin gewinnt ohne absolute Mehrheit, Corbyn verlangt ihren Rücktritt, schreibt die linksliberale El Pais in Spanien.

“May zittert” meint das Jornal de Negocios in Portugal.

Und die größte griechische Tageszeitung Ta Nea merkt an: “Mays Selbstmord hat Corbyn gerettet”.

“May hat gespielt, die Tories haben ihre Mehrheit verloren”, bekommen die Ungarn in der konservativen Tageszeitung “Ungarische Nation” (Magyar Nemzet) zu lesen.

In der türkischen Presse heißt es: “Schockierende Resultate aus Großbritannien. May unter Druck, Rücktritt möglich.”

“Kolossal verzockt” twittert “Die Welt”, die britische Presse zerpflückt Theresa May: