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Nach Wahlschlappe: Tories einigen sich wohl mit nordirischer DUP


Großbritannien

Nach Wahlschlappe: Tories einigen sich wohl mit nordirischer DUP

Die britischen Konservativen haben sich nach ihrer Wahlschlappe jetzt offenbar mit einem Partner auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Nach bisherigen Berichten bildet Regierungschefin Theresa May eine Minderheitsregierung, wird aber in wesentlichen Fragen von der nordirischen Partei DUP unterstützt. Über Einzelfragen müssen die beiden Parteien aber offenbar noch verhandeln, es gibt noch keine Übereinkunft.

May hatte eine vorgezogene Parlamentswahl angesetzt, um gestärkt durch eine klare Mehrheit in die Brexitverhanldungen mit der EU zu gehen.

Stattdessen verlor sie sogar ihre knappe Mehrheit und könnte ohne Unterstützung nicht mehr regieren. Ihre zwei engsten Berater traten wegen dieser Wahlniederlage jetzt zurück.

Die DUP stellt im Parlament zehn Abgeordnete. Mit ihrer Unterstützung würde May knapp die absolute Mehrheit erreichen.

Die Zusammenarbeit ist allerdings jetzt schon umstritten, weil die nordirische Partei in manchen Fragen weitaus konservativer ist als die Konservativen – etwa in punkto Schwulenrechte oder Klimawandel.

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