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Märkte gespannt: Flughäfen von Paris bald privat?

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Von Euronews
Märkte gespannt: Flughäfen von Paris bald privat?

<p>Die Regierung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron dürfte laut Insidern nach einer erfolgreichen Parlamentswahl mit der Privatisierung des Flughafenbetreibers <span class="caps">ADP</span> beginnen.</p> <p>Der Staatsanteil von 50,6 Prozent ist an der Börse fast sieben Milliarden Euro wert und könnte innerhalb von Wochen oder Monaten ganz oder teilweise zum Verkauf stehen, verlautete aus der Finanzbranche (“Reuters”). </p> <p>Der Betreiber der Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly stehe bei der Beteiligungsbehörde (Agence des Participations de l’Etat, <span class="caps">APE</span>) auf der Liste der Privatisierungen wohl ganz oben, sagte einer der Insider. Über den der Flughafenbetreiber Vinci hätten <br /> europäische und chinesische Investoren bereits Interesse an <span class="caps">ADP</span> gezeigt. Vinci hält bereits acht Prozent des Unternehmens.</p> <p>Der <span class="caps">ADP</span>-Aktienkurs hat sich seit dem Börsengang im Jahr 2006 auf 45 Euro fast verdreifacht. Die Flughäfen von Nizza und Lyon waren 2015 privatisiert worden – da war Emmanuel Macron Wirtschaftsminister. </p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/search?q=%24ADP&src=ctag">$ADP</a>:<br /> <br /> France’s Macron seen launching privatization drive with airports:<a href="https://t.co/aJQ1zxnnUd">https://t.co/aJQ1zxnnUd</a></p>— Breaking News (@newswelldone) <a href="https://twitter.com/newswelldone/status/873193241318969344">9 juin 2017</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p>Macron hatte im Wahlkampf angekündigt, ein 10-Milliarden-Euro-Programm zur Stimulierung von Wirtschaft und Industrie auch aus Privatisierungserlösungen zu finanzieren. </p> <p>Die Einnahmen könnte er etwa nutzen, um die Atomfirma Areva zu sanieren. </p> <p>Macrons junge Partei gewann am Sonntag aus dem Stand den ersten Wahlgang und steuert auf eine absolute Mehrheit in der Nationalversammlung zu.</p> <p>In seinem früheren Leben als Investmentbanker bei Rothschild & Cie begleitete Macron 2012 eine der größten Übernahmen des Jahres, den Kauf der Säuglingsnahrungssparte des US-Pharmakonzerns Pfizer durch den Nahrungsmittelkonzern Nestlé für gut 10 Milliarden Euro.</p> <p>Sigrid Ulrich mit dpa</p>