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Five-Eyes-Geheimdienste: Tech-Firmen sollen Daten preisgeben


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Five-Eyes-Geheimdienste: Tech-Firmen sollen Daten preisgeben

Vertreter des Geheimdienstzusammenschlusses Five Eyes wollen kommenden Monat darüber beraten, wie Technologiefirmen dazu gebracht werden können, verschlüsselte Daten mit den Nachrichtendiensten zu teilen.

Das kündigte Australiens Regierungschef Malcolm Turnbull jetzt an. Ziel sei es, terroristische Aktivitäten im Internet verfolgen zu können.

Turnbull in Caberra: “Die Privatsphäre eines Terroristen kann niemals wichtiger sein als die Sicherheit der Öffentlichkeit – niemals. Und online kann eine Zivilgesellschaft genau so gut erreicht werden wie offline. Die Rechte und der Schutz der überwältigenden Mehrheit der Australier muss wichtiger sein als die Rechte derer, die ihnen Schaden zufügen.”

Auch Australien hatte jüngst mit islamistischen Attentaten zu tun, zuletzt in Melbourne.

Dem Zusammenschluss Five Eyes gehören neben Australien noch Kanada, die USA, Großbritannien und Neuseeland an.

Das Netzwerk war besonders während der Snowden-Enthüllungen Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Unter anderem wegen seiner Bemühungen, an die Daten von Firmen wie Facebook oder Apple zu gelangen.

Die wiederum weigern sich bisher, verschlüsselte Infos weiterzugeben und berufen sich auf den Datenschutz.

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