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Panama: Weg von Taiwan, hin zu China

Das mittelamerikanische Land verweist auf die gemeinsamen Interessen mit China.

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Panama hat seine diplomatischen Beziehungen zu Taiwan auf Eis gelegt. Das gab Juan Carlos Varela, der Präsident des mittelamerikanischen Landes, bekannt. Zugleich will Panama sein Verhältnis zu China intensivieren, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

“Panama und China sind beides Länder, die sich entwickeln”, so Varela. Man habe etwa in Bezug auf die Bedeutung der Globalisierung gleichlautende Visionen. “Taiwan ist ein großer Freund Panamas, und wir sind sehr dankbar für die Freundschaft und Kooperation zum Wohle der Entwicklung unseres Landes”, sagte der Präsident in Bezug auf das bisherige Verhältnis zu Taipei.

Die Insel Taiwan bezeichnet sich selbst als Republik China, wird von Peking aber nicht anerkannt, sondern im Rahmen der sogenannten Ein-China-Politik als Teil der Volksrepublik verstanden. China ist bereits jetzt ein wichtiger Wirtschaftspartner Panamas, unter anderem als Nutzer des Panamakanals.