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Krise bei Uber spitzt sich zu

Nach massiver Kritik an seinem Führungsstil nimmt sich Uber-Chef Kalanick eine Auszeit. Ein weiterer Manager ist nach Sexismusvorwürfen zurückgetreten.

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Uber-Chef Travis Kalanick nimmt sich eine Auszeit. Das gab der Mitbegründer des Fahrdienstvermittlers in einer E-Mail an seine Mitarbeiter bekannt. Kalanick war unter Druck geraten, nachdem eine frühere Software-Entwicklerin des Unternehmens erklärt hatte, von ihrem Vorsitzenden sexuell belästigt worden zu sein. Trotz Beschwerden seien die Vorfälle folgenlos geblieben.

Kalanick steht außerdem wegen seines aggressiven Führungsstils in der Kritik. Offiziell gab der Manager private Gründe für seine Beurlaubung an.

Derweil kündigte Uber-Verwaltungsrat David Bonderman seinen Rücktritt an. Er war in den letzten Tagen massiv für einen sexistischen Witz kritisiert worden – den er ausgerechnet während einer Podiumsdiskussion über Ubers Firmenkultur gemacht hatte.


Während der Diskussion verkündete Arianna Huffington ihre Freude darüber, dass neben ihr eine zweite Frau in den Aufsichtsrat kommen wird. Daten würden zeigen, dass bei einer Frau im Gremium die Wahrscheinlichkeit größer sei, dass eine zweite dazukommt. Bondermans sexistische Antwort: Es sei eher wahrscheinlich, dass nun mehr geredet werde. Später entschuldigte er sich für seine “respektlose” Äußerung.

Uber hat mit seinen mehr als 1,5 Millionen Fahrern das Taxigewerbe weltweit verändert. In Deutschland ist der Fahrdienst verboten.