Eilmeldung

Beim Treffen der Finanzminister der Eurogruppe in Luxemburg am Donnerstag zeichnete sich eine Einigung zum Thema Griechenland-Hilfen ab.

Undzwar sowohl innerhalb der Eurogruppe als auch mit dem Internationalen Währungsfonds.

Damit wäre der Weg frei für die Auszahlung einer weiteren Tranche des Hilfspaketes für Griechenland.

Der neue französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire sprach sich bei seiner Ankunft für einen Strategiewechsel aus:

“Ich plädiere dafür, dass wir vom Tagesgeschäft des Krisenmanagements zu langfristigen Perspektiven für die Griechen und für alle europäischen Länder übergehen.”

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble verband seine Hoffnungen mit einem Hinweis auf die aktuelle Debatte in Athen:

“Die Stimmen aus Griechenland mehren sich ja, die dafür plädieren, dass sich alle an die gegebenen Vereinbarungen halten. An Deutschland hat es noch nie gefehlt. Wenn sich die Griechen auch an die Vereinbarungen halten, dann werden wir in Zukunft viel Zeit sparen.”

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem sprach von einem historischen Moment, der unmittelbar bevorstehe:

“Wir werden von jetzt an auch darüber diskutieren müssen, wie sich Griechenland auf das Ende des Hilfsprogramms vorbereiten kann. Das ist eine völlg andere Diskussion als die, die wir in der langen Zeit geführt haben, die nun hinter uns liegt. Das ist eine neue Phase, und wir müssen Griechenland helfen und unterstützen, damit der Ausstieg aus dem Programm gelingt.”