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Russland-Affäre: Donald Trump im Visier der Sonderermittler


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Russland-Affäre: Donald Trump im Visier der Sonderermittler

US-Präsident Donald Trump gerät in der Russland-Affäre immer mehr unter Druck. Ausgerechnet die von ihm eingesetzten Sonderermittler könnten zur Bedrohung für seine Präsidentschaft werden. Eine Einschätzung unseres Washington-Korrespondenten Stefan Grobe:

“Die Sonderermittler konzentrieren sich auf die mögliche Behinderung der Justiz durch Donald Trump. Das ist der Knackpunkt in den laufenden Russland-Untersuchungen und die eigentliche Bedrohung für Trumps Präsidentschaft. Denken Sie daran, dass es in der Watergate-Affäre die Vertuschung war, die Richard Nixon gestürzt hat – nicht die anfängliche Straftat. Und es hilft der Trump-Administration nicht, dass die Sonderermittler von der Trump-Administration ernannt wurden.

Trump selbst flippt immer dann aus, wenn es Zweifel an seiner politischen Legitimation gibt. Via Twitter greift er die Ermittler an, bezeichnet sie als quasi als Staatsfeinde. Solche Hasstiraden spalten das Land nur noch mehr, motivieren Trumps Gegner nur noch mehr und machen die Überparteilichkeit im Kongress unmöglich. Das Weiße Haus ist unter Beschuss und Amerika in einem traurigen Zustand.”