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Warmbiers Eltern: "Unser Sohn wurde terrorisiert"


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Warmbiers Eltern: "Unser Sohn wurde terrorisiert"

Nach der Freilassung Otto Warmbiers durch Nordkorea haben sich die Eltern des 22-Jährigen zu Wort gemeldet. Das Schicksal ihres Sohns dürfe nicht unter den Teppich gekehrt werden. Die Welt müsse wissen, wie er von Nordkoreas Regime behandelt und terrorisiert wurde, sagten Fred und Cindy Warmbier der Nachrichtenagentur AP.

Ihr Sohn kehrte am Dienstag nach eineinhalb Jahren Haft in einem nordkoreanischen Gefängnis in seine US-amerikanische Heimat zurück. Per Flugzeug und als Komapatient. 15 Monate lang soll er im Gefängnis bereits im Koma gelegen haben.

Die nordkoreanische Nachrichtenagentur “Korean Central News Agency” (KCNA) teilte jetzt mit, der Student sei “aus humanitären Gründen” freigelassen worden.

Warmbier war im Frühjahr 2016 zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte versucht, einen Propaganda-Banner des nordkoreanischen Regimes zu stehlen. Laut “Washington Post” wurde der Familie mitgeteilt, Otto Warmbier habe sich kurz nach dem Prozess eine Lebensmittelvergiftung zugezogen. Daraufhin habe man ihm eine Schlaftablette gegeben und seither liege er im Koma.


Diese Aufnahme soll den Diebstahl des Banners durch Otto Warmbier zeigen.

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