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Welle der Hilfsbereitschaft nach Hochhausbrand in London


Großbritannien

Welle der Hilfsbereitschaft nach Hochhausbrand in London

Die ganze Nacht hat es gebrannt, 17 Tote hat die Stadt heute zu beklagen. London zeigt sich von seiner besten Seite, nachdem wieder ein Unglück die Stadt erschüttert. Vor allem aber zeigt die Stadt, dass die Herkunft aus allen Teilen der Welt, aus allen Religionen hier und heute nichts Trennendes ist. London ist vereint im Leid – und im Willen zu helfen.

PHUPINDER SINGH ist freiwilliger Helfer, der schon seit der Nacht hier ist: “Im Laufe der Nacht kamen immer mehr Menschen, und es gab einen wirklich fantastischen Punkt: Chinesen brachten Essen, es kamen Inder, dann hatten wir einige Araber und Pakistani, nachdem sie ihre Läden geschlossen hatten. Besonders stark war die Community aus der Karibik vertrten, es ist ihr Viertel. Die jüdische Gemeinde kam mit zwei Autos, hatten Zahnbürsten, Zahnpasta, Dinge des tägliche Bedarfs dabei. Sachen, Es war wirklich fantastisch.”

Auch Tasnim Moahamed hilft, für sie eine Selbstverständlichkeit: “So viele Leute sind betroffen, es ist wirklich traurig. Aber das ist unsere Stadt, oder nicht. Und wenn etwas schlimmes passiert, dann kommen die Leute zusammen, und heute ist so ein Tag.”

Inzwischen sind so viele Spenden angekommen, das die Behörden nicht mehr wissen wohin damit. Sie dankten den Spendern, aber baten darum, nichts mehr zu bringen. Ebenso spontan kamen bis zum Morgen 480.000 Pfund zusammen, rund 550.000 euro.

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