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"Wie ein Gladiator in der rauen Umgebung"


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"Wie ein Gladiator in der rauen Umgebung"

Am 11. Februar 2012 geht ein Notruf bei der Polizei in Los Angeles ein. Im Beverly Hilton Hotel wird eine 48-Jährige leblos in einem Badezimmer aufgefunden. Die Welt hat in diesem Moment einen ihrer größten Popstars verloren – die Tote ist Whitney Houston.

Jetzt hat Regisseur Nick Broomfield einen Dokumentarfilm über den Star gedreht, der weltweit wohl rund 200 Millionen Platten verkauft hat: “Whitney. Can I Be Me”. Broomfeld zeichnet das Bild einer Kämpferin, die sich zeitlebens durchsetzen musste: “Sie liebte ihre beiden Brüder, aber sie hatten Drogenprobleme. Ihre Mutter war kaum zu Hause, weil sie oft auf Tourneen war. Sie war manchmal mit Elvis unterwegs. Whitney wuchs hauptsächlich bei ihrem Vater auf. Zu ihm hatte sie ein sehr enges Verhältnis. Sie wuchs in einem sehr rauen Umfeld auf. Ich glaube, so lebte sie bis zu ihrem Tod mit 48. Sie war so mutig und eine Kämpferin. Wenn man sie ihre Lieder singen hört, dann ist sie wie ein Gladiator da draußen. Sie gibt alles – und man kann nicht anders, als sie zu lieben.“

“Whitney. Can I Be Me” zeigt die Sängerin nicht nur auf der Bühne, sondern auch hinter den Kulissen, erschöpft im Make-up-Stuhl, beim Autogrammeschreiben am Hinterausgang oder im Hotelzimmer, wo sie mit ihren Background-Tänzerinnen probt. In Kürze wird der Film auch auf DVD zu haben sein.

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