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Mehr als 10.000 bei Gay Pride in Lyon - nicht in der Altstadt wegen extremer Rechter?


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Mehr als 10.000 bei Gay Pride in Lyon - nicht in der Altstadt wegen extremer Rechter?

Mehr als 10.000 Teilnehmer der “Marche des Fierté” für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen sind an diesem Samstag bei herrlichstem Sommerwetter durch die Innenstadt von Lyon gezogen. Es war schon die 22. Gay Pride, in der in Frankreich als katholisch-konservativ geltenden Stadt. An der Place des Jacobin erklommen zahlreiche junge Frauen und Männer tanzend und Wasser spritzend den historischen Brunnen aus dem Jahr 1885. Der Marsch begann und endete Place Bellecour.

Die bunten und fröhlichen Technoklänge bei der Lesbian und Gay Pride in Lyon werden überschattet von einer Polemik um die Marschroute. Eigentlich wollten die Organisatoren durch die Altstadt – das 5. Arrondissement – defilieren, aber das wurde von der Präfektur verboten – offiziell wegen der in Frankreich geltenden Anti-Terror-Gesetze. Doch die “Lesbian and Gay Pride de Lyon” sagt, dass sie als LGBT zeigen wollten, dass bestimmte Stadtteile nicht von den extremen Rechten bestimmt werden. Ihren Angaben zufolge haben sich verschiedene extrem rechte Gruppen in der Altstadt angesiedelt und sehen diese als ihr Territorium an.
Im November 2016 hatte es in einem anderen Lyoner Stadtteil einen Zwischenfall gegeben, bei dem ein junger Mann schwer verletzt worden war, weil er ein homosexuelles Paar vor den Angriffen einer Gruppe schützen wollte.

Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron war auf den Titelseiten mehrerer LGBT-Magazine zu sehen. Im Wahlkampf hatte er versprochen, die Rechte der sexuellen Minderheiten zu verteidigen. Einige wie die Zeitschrift TÊTU sprechen aber von einem eher lauwarmen Programm.


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