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Irak: Offensive auf Mossuls Altstadt gefährdet Zivilisten


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Irak: Offensive auf Mossuls Altstadt gefährdet Zivilisten

Das irakische Militär hat eine Offensive auf die dicht bebaute Altstadt Mossuls gestartet, die letzte Enklave des sogenannten Islamischen Staats im Irak.
Auch wenn der Stadtteil gerade mal einen Durchmesser von 1,5 Kilometer misst, gilt dessen Rückeroberung als besonders schwierig.

Mohammed al-Khodari, ein Sprecher des irakischen Verteidigungsministeriums:
“Weil die IS-Miliz immer weiter zurückgedrängt wird, greift sie zu anderen Mitteln, sie nutzt die Zivilisten, um sich zu schützen. Daher liegt die Priorität der irakischen Streitkräfte jetzt darin, sichere Korridore zu schaffen.
Das ist wichtiger, als an Boden zu gewinnen. Wir müssen die Menschen von der IS-Miliz befreien.”

Augenzeugen berichten von heftigen Kämpfen in der Altstadt. Gerade in dem dicht bebauten Stadtkern Mossuls waren die Verluste bei den Kämpfen zuletzt sehr hoch. Demnach sollen 13 Zivilisten durch Luftangriffe und Artillerie-Beschuss getötet worden sein.

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass noch immer rund 100.000 Zivilisten in Mossul eingeschlossen sind.
Sie leben unter schlimmsten Bedingungen: Lebensmittel, Wasser und Medikamente sind knapp,die Menschen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung.


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