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Mali: Luxusresort bei Bamako von Bewaffneten angegriffen


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Mali: Luxusresort bei Bamako von Bewaffneten angegriffen

In Mali haben Bewaffnete ein Luxusresort außerhalb der Hauptstadt Bamako angegriffen. Das meldete ein Sprecher des Sicherheitsministeriums des westafrikanischen Landes. Demnach gab es mindestens zwei Tote. Die Attacke dauerte am Abend an. Spezialkräfte der malischen und französischen Armee sowie UNO-Truppen waren laut malischen Angaben vor Ort. Das Sicherheitsministerium geht davon aus, dass Dschihadisten hinter dem Angriff stecken. Das Hotel „Le Campement Kangaba“ in Dougourakoro im Osten von Bamako ist bei Ausländern beliebt.

Augenzeugen hörten am Angriffsort Schüsse, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete. Ein Gebäudeteil stand demnach in Flammen und es stieg Rauch auf. Das Hotel wurde abgesperrt.

Die Terrororganisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) und andere extremistische Gruppen sind im Norden Malis aktiv. Sie greifen dort immer wieder UN-Friedenstruppen und malische Streitkräfte an. Aber auch der Süden ist nicht sicher: Im vergangenen September griffen Terroristen das Radisson-Hotel in Bamako an, nahmen 100 Gäste als Geiseln und töteten etwa 20. In Mali sind etwa 800 Bundeswehr-Soldaten als Teil einer UN-Friedensmission stationiert.

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