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Nach 17 Monaten Haft in Nordkorea: US-Student Otto Warmbier ist tot


Korea

Nach 17 Monaten Haft in Nordkorea: US-Student Otto Warmbier ist tot

Der US-Amerikaner Otto Warmbier, der vor wenigen Tagen aus nordkoreanischer Haft entlassen worden war, ist tot. Das teilte seine Familie mit.

Der 22-jährige Student Warmbier war 17 Monate lang im nordkoreanischen Gefängnis. Er war wegen Diebstahls eines Propagandaplakates zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Nachdem sich sein Gesundheitszustand verschlechtert hatte, hatten US-Diplomaten auf seine Freilassung gedrungen. Schließlich war er am Dienstag im Koma in die USA transportiert worden.

Ärzte bescheinigten Warmbier schwere Verletzungen am Hirngewebe. Nordkoreas Behörden behaupten, er habe sich eine Lebensmittelvergiftung zugezogen und habe bereits seit 15 Monaten im Koma gelegen. US-Ärzte fanden bisher keine Hinweise auf Frakturen, die ein Beweis für Schläge sein könnten. Sie vermuten eine Schädigung des Gehirns durch Atemstillstand aus unbekanntem Grund.

Die Stellungnahme der Familie


US-Präsident Donald Trump zeigte sich betroffen. Bei einer Pressekonferenz nutzte er die Gelegenheit, Nordkorea zu drohen. Trump sprach von einem brutalen Regime, mit dem man schon fertig werde.