Eilmeldung

Bei einem der schlimmsten Waldbrände in Portugal seit rund einem halben Jahrhundert ist die Zahl der Todesopfer auf 64 gestiegen.

Laut des nationalen Notfalldienstes sind insgesamt über 1700 Feuerwehrleute im Einsatz. In den Kreisen Pedrógão Grande und Gois ist die Lage besonders dramatisch.

Einige betroffene Dörfer konnten wegen der Flammen zunächst nicht erreicht werden, weshalb mit weiteren Opfern gerechnet wurde.

Es ist der Waldbrand mit den meisten Todesopfern in Portugal seit Beginn der Aufzeichnungen. Noch immer sind wegen starker Winde und Temperaturen von örtlich über 40 Grad die Gefahren nicht gebannt.

Die Brände waren am Samstag im bergigen und waldreichen Pedrógão Grande 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon azsgebrochen. Ursache war laut Polizei ein Blitzeinschlag in einen Baum.

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