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Am 31.7.: Justiz hat Ronaldo wegen vermuteter Steuerhinterziehung vorgeladen

Dem Weltfußballer drohen eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren und eine Geldstrafe von 28 Millionen Euro.

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Am 31.7.: Justiz hat Ronaldo wegen vermuteter Steuerhinterziehung vorgeladen

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In Spanien hat die Justiz den portugiesischen Fußballstar Cristiano Ronaldo für den 31. Juli vorgeladen, um ihn zum Vorwurf der Steuerhinterziehung bei den Einnahmen zu seinen Bildrechten zu befragen.

Zur Zeit stand der Spieler von Real Madrid gerade mit der portugiesischen Nationalmannschaft beim Con-Fed Cup in Russland auf dem Platz.

Ihm wird zur Last gelegt, die spanischen Behörden zwischen 2011 und 2014 um 14,7 Millionen Euro betrogen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass Ronaldo wissentlich eine “Geschäftsstruktur” verwendet habe, die im Jahr 2010 geschaffen wurde, um sein Einkommen in Spanien aus seinen Bildrechten zu verschleiern. Die Klage beruht auf einem Bericht, den die Staatsanwaltschaft von der spanischen Steuerbehörde AEAT erhalten hatte.

Cristiano Ronaldo war zuletzt zum besten Fußballer des Jahres gekrönt worden, insgesamt war er vier Mal der beste Spieler der Welt.


Sollte der Ermittlungsrichter die Eröffnung eines Strafverfahrens anordnen, drohen dem 32-jährigen Superstar von Real Madrid eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren und eine Geldstrafe von 28 Millionen Euro.

Ronaldo und sein Management bestreiten die Vorwürfe. Real Madrids Präsident Florentino Pérez verneinte vermeintliche Wechselabsichten des Profis. In einem Interview erklärte Pérez, Ronaldo sei Spieler von Real Madrid und werde das bleiben.