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Ausstellungstipp: Von Hopper bis Rothko

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Ausstellungstipp: Von Hopper bis Rothko

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Klassiker der nordamerikanischen Moderne von Hopper bis Rothko zeigt das Museum Barberini in Potsdam. Die 68 Werke von 50 Künstlern wurden von der Phillips Collection in Washington D.C. zur Verfügung gestellt. Einige davon sind erstmals in Deutschland zu sehen.

Eine eindrucksvolle Sammlung – und ein rarer Kunstschatz, wie die Potsdamer Museumsleiterin Ortrud Westheider betont. “Wir haben in Europa in den Museumssammlungen wenige Werke aus dieser frühen Zeit. Und das ist auch der Grund, warum man sie so selten in Europa sieht. Und das heißt, es gibt noch so viel zu entdecken neben den großen Namen, dass wir eben diese amerikanischen Kronjuwelen, auch wenn das ein komisches Wort ist, diese Schätze, gerne hier nach Potsdam holen wollten.”

Der Sammler und Mäzen Duncan Phillips kam über französische Malerei zur modernen nordamerikanischen Kunst. Die von ihm 1921 gegründete Phillips Collection war Amerikas erstes Museum für moderne Kunst. Sie sei überrascht und fühle sich zugleich geehrt, dass es ein steigendes Interesse an amerikanischer Kunst gebe, sagt die Kuratorin der Phillips Collection.

Acht Themenräume führen chronologisch durch die Entwicklung der nordamerikanischen Kunst, vom späten 19. Jahrhundert bis zu den 60er Jahren, zu sehen im Potsdamer Museum Barberini bis zum 3. Oktober.


Das Potsdamer Museum wurde Ende Januar eröffnet. Es ist dem Software-Milliardär und SAP-Mitbegründer Hasso Plattner zu verdanken. Er sammelt selbst Kunst, unter anderem französische Impressionisten und Werke von DDR-Künstlern. Über seine Stiftung wurde der Palast Barberini aufgebaut. Die erste Ausstellung widmete sich mit großem Erfolg französischen Impressionisten. Mehr als 320 000 Besucher kamen.