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Keine Halle für den Präsidenten

Der türkische Präsident Erdogan würde gern im Juli in Deutschland zu seinen Anhängern sprechen. Geeignete Veranstaltungsorte sind aber nicht verfügbar.

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Im Streit um Auftritte türkischer Regierungsvertreter in Deutschland warf Präsident Recep Tayyip Erdogan Kanzlerin Merkel im März “Nazi-Methoden” vor. Er sagte bei einer Massenveranstaltung in der Türkei:

“Deutschland, du hast keine Beziehung zur Demokratie, und du solltest wissen, dass sich deine Methoden nicht von denen der Nazis unterscheiden. Wenn wir das sagen, seid ihr bestürzt. Warum? Das ist es doch, was ihr tut!”

Der türkische Präsident kommt jetzt für den G20-Gipfel nach Deutschland und möchte zu seinen Anhängern zu sprechen. Allerdings sind die angefragte Westfalenhalle oder die Oberhausenarena nicht verfügbar. Die Westfalenhalle bestätigte eine Anfrage für eine Veranstaltung mit Erdogan, man sei aber wegen Aufbauarbeiten geblockt. Auch Gelsenkirchen, Köln und Düsseldorf haben angeblich inzwischen abgesagt. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, eine förmliche Anfrage der Türkei liege nicht vor.