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Venezuela: Not macht erfinderisch

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Von Euronews
Venezuela: Not macht erfinderisch

<p>Früher war er Getränkelieferant in Venezuela. Heute verkauft Wilson Pernalete in Kolumbien Mangos. Die verheerende Wirtschaftskrise in seiner Heimat zwang den 47-Jährigen zur Flucht. <br /> “Wir verkaufen Mangos, um Geld an unsere Familien zu schicken,” sagt Pernalete.</p> <p>Neben der Lebensmittelkrise ist Venezuela seit Monaten schon <a href="http://de.euronews.com/2017/06/19/80-tage-protest-in-venezuela">Schauplatz schwerer politischer Unruhen</a>. Mehr als 70 Menschen wurden bei Demonstrationen gegen die sozialistische Regierung getötet. </p> <p>Das treibt viele zur Flucht. Von den 31 Millionen Einwohnern hat etwa jeder Zehnte das Land verlassen. Keine andere Nation weltweit stellt mehr Asylanträge: im letzten Jahr waren es mehr als 18.000.<br /> Die meisten Flüchtlinge hat Kolumbien aufgenommen – in den vergangenen 20 Jahren etwa eine Million. </p> <p>Viele Venezolaner leben dort in ärmlichen Verhältnissen… Hier sei sein Lebenslauf nichts Wert, sagt Pernalete. Dennoch: Hungern müssen die meisten Flüchtlinge in Kolumbien nicht.</p> <p>Ganz im Gegensatz zu Venezuela, wo Medikamente und Lebensmittel seit Monaten Mangelware sind. </p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Organisation Amerikanischer Staaten: Keine Einigkeit im Umgang mit Venezuela <a href="https://t.co/vDr00yi4zg">https://t.co/vDr00yi4zg</a></p>— Domeniktv Wirtschaft (@DtvWirtschaft) <a href="https://twitter.com/DtvWirtschaft/status/877804944870559744">22. Juni 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>