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Afrikanische Kunst in Paris


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Afrikanische Kunst in Paris

Die Fondation Louis Vuitton lockt in ihrem spektakulären, vom US-Architekten Frank Gehry erbauten Pariser Museum, mit einem ganz besonderen Ausstellungshighlight: zeitgenössische afrikanische Kunst von 35 Künstlern aus gut zwölf Ländern.

André Magnin kuratiert die Schau. “In den vergangenen fünf oder sagen wir sieben Jahren hat Afrika an Sichtbarkeit und Anerkennung gewonnen”, sagt er, einige Künstler stießen auf starkes internationales Interesse.

Zu sehen sind unter anderem Werke aus der Sammlung des französischen Kunstmäzens Jean Pigozzi, etablierte Künstler wie Malick Sidibé und Seydou Keita und aufsteigende Talente wie Omar Victor Diop. Er glaubt, dass sich zeitgenössische afrikanische Kunst als eine bleibende Tendenz etablieren, nicht nur eine einfache Modeerscheinung sein wird.

Art/Afrique, le nouvel atelier heißt die Ausstellung und zeigt eigentlich zwei Ausstellungen in einer. Eine zweite Schau ist speziell Südafrika gewidmet. Eine der aufregendsten Kunstszenen derzeit mit einem starken politischen Engagement. Buhlebezwe Siwani etwa beschäftigt sich mit der Ausradierung des weiblichen Körpers, wie sie es nennt. “Ich stelle den weiblichen Körper in den öffentlichen Raum, denn dort kann man mich nicht übersehen, ich existiere, also muss man sich mit mir auseinandersetzen.”

Die Ausstellung ist bis zum 28. August in Paris in der Fondation Louis Vuitton zu sehen.



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