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Rekord-Wettbewerbsstrafe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google

Die EU-Kommission hat eine Rekordstrafe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google verhängt.

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Google muss in der EU eine Strafe von 2,42 Milliarden Euro zahlen, weil es sich wettbewerbswidrig verhalten hat. Diese Entscheidung hat EU-Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager am Dienstagmittag bekanntgegeben.

Es geht um den Google-Shopping-Dienst. Der Vorwurf der EU: Google habe in den Suchergebnissen seinen eigenen Dienst bevorzugt und damit Konkurrenten benachteiligt. Relevant ist das vor allem deshalb, weil Google mit seiner Suche nach Angaben der Kommission eine marktbeherrschende Stellung in der EU einnimmt. Google hat nun 90 Tage Zeit, dieses Verhalten abzustellen. Ansonsten drohen für jeden Tag, an dem Google gegen die EU-Regeln verstößt, weitere Strafen.

Die 2,42 Milliarden Euro, die Google zahlen muss, sind die bisher höchste Strafe, die die EU wegen Wettbewerbsvergehen verhängt hat. Der aktuelle Fall ist nur der Auftakt für eine Reihe weiterer möglicher Strafen. Vestager kündigte an, auch andere Google-Dienste auf deren Wettbewerbswidrigkeit zu untersuchen.