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Luanda ist teuerste Stadt der Welt für Expats


Angola

Luanda ist teuerste Stadt der Welt für Expats

Die angolanische Metropole Luanda ist die teuerste Stadt der Welt, zumindest für ausländische Fachkräfte. Dies geht aus der jüngsten vom internationalen Beratungsunternehmen Mercer durchgeführten Vergleichsstudie zur Bewertung der Lebenshaltungskosten für sogenannte Expats in 209 Großstädten hervor. Damit löst Luanda erstmals die Millionenmetropole Hongkong ab, die in der Rangliste auf Platz zwei fällt. Auf den Plätzen drei und vier liegen Tokio und Zürich, gefolgt von Singapur.

Unter die Lupe genommen wurden unter anderem Kosten für Lebensmittel, Unterkünfte, öffentliche Verkehrsmittel, Kleidung und Freizeitangebote. Ein Hamburger-Menü kostet in Luanda demnach umgerechnet fast 13 Euro. Zum Vergleich: In London sind es nur fünf Euro.

Angola gehört zu den größten Erdölproduzenten der Welt. Seit dem Ende des Bürgerkriegs 2002 kommen vermehrt Mitarbeiter internationaler Konzerne nach Luanda. Diese sind bereit, hohe Preise für die Unterbringung ihrer Mitarbeiter in einer sicheren Nachbarschaft zu zahlen.
Dabei ist die Wirtschaftskraft des südwestafrikanischen Landes eher niedrig. Nun die wenigsten Einheimischen können sich den westlichen Lebensstil in Lunda leisten.



Das Ranking der teuersten Städte für Auslandsentsendungen wird in diesem Jahr von Europa und Asien angeführt. Mit Zürich (4), Genf (7) und Bern (10) zählen drei Schweizer Städte zu den Top 10 der teuersten Metropolen weltweit. Neben Hongkong (2) ist Asien mit Tokio (3), Singapur (5), Seoul (6) und Shanghai (8) vertreten. Weltweit am günstigsten ist Tunis.