Eilmeldung

Das Hellfest bei Nantes in Frankreich: Tausende Heavy-Metal-Fans haben sich von der sengenden Hitze nicht abhalten lassen und auch in diesem Jahr an drei Tagen Mitte Juni zu Death Metal, Punk Rock, Extreme Metal, Folk, Celtic Metal, klassischem Hard Rock und Grunge gefeiert. Die Stimmung auf dem Hellfest war jedoch offenbar alles andere als höllisch. Regelmäßige Besucher schwärmen von der friedlich-unschuldigen Atmosphäre, bei der sich Menschen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen vermischen. Ein Festival, dass eine rebellische Seele habe.

“Ich mag die entspannte Atmosphäre”, sagt Yannick, regelmäßig auf dem Hellfest ist. “Jeder macht, was er will. Die Stimmung unter den Festivalbesuchern ist super, die Leute sind cool, man kommt mit jedem ins Gespräch und die Menschen sind wirklich sehr rücksichtsvoll und hilfsbereit.”

Besonders gefalle ihm die Toleranz unter den Festivalbesuchern: “Man sieht viele Typen und Mädels, die total extravagant gekleidet sind und man befreit sich von Vorurteilen zum Beispiel über Klamotten oder so. Man redet mit den Leuten und im Endeffekt sind alle gleich. Das ist super. Man lernt Leute kennen, Gruppen, das ist ein freier Ort. Drei Tage Freiheit ohne Termine, man lebt nach seinem Willen, macht, was man will.” Er komme auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder.

Innerhalb von zwölf Jahren hat sich das Hellfest von einem kleinen lokalen Event zu einem internationalen Festival entwickelt. An drei Tagen geben sich Bands aus aller Welt die Klinke in die Hand. Die Elefanten der Rockszene wie Blue Oyster, Aerosmith und Deep Purple spielen neben jüngeren Gruppen wie der französischen Black-Metal-Band “Regarde les hommes tomber”

Und das war das Hellfest 2017 in Zahlen: 3 Tage – 6 Bühnen – über 160 Bands – 60.000 Besucherinnen und Besucher täglich, die mindestens 100.000 Liter Bier getrunken haben.