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Aus der Sicht eines Snipers: Kampf gegen den IS in Rakka

Dieses Video macht in den sozialen Medien die Runde. Es zeigt offenbar den Krieg gegen den sogenannten IS in Syrien aus der Sicht eines Snipers. Der Scharfschütze aus Polen hat eine Kamera auf seinen Helm montiert.

Die Aufnahmen hat der Paramilitär, der sich den Kampfnamen “Archer” gegeben hat, auf Facebook geteilt. Er gehört zur Truppe “Gniew Eufratu” – das ist Polnisch und bedeutet in etwa “Zorn des Eupfrat”. Diese paralmilitärische Einheit von etwa 25 Männern aus Europa und den USA kämpft an der Seite der “Demokratischen Kräfte Syriens” SDF, zu der die mehrheitlich kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG in Syrien gehören. Sie versuchen, die IS-Dschihadisten aus deren Hochburg Rakka zu vertreiben.

In der Beschreibung des Videos sagt Archer, dass die ersten Gebäude in Rakka zu sehen sind, wo die Sniper keine Stellung beziehen könnten, weil es keinen Schutz vor IS-Drohnen gebe. Das Video zeigt den Zeitraum zwischen 5 Uhr 30 und dem Aufbau der Position bis zu den Kämpfen um 8 Uhr 30.

“Archer” ist seit März in Syrien, wie er in einem Interview mit dem polnischen Radiosender ZET berichtet. Der sogenannte “Islamische Staat” habe ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt.

Der Pole sagt, motiviert nach Syrien zu gehen, haben ihn Berichte von Frauen, die gegen die IS-Dschiadisten kämpfen sowie die Terroranschläge in Europa.

Die Videos auf seinem Youtube-Kanal wurden fast eine Million Mal angeklickt.
Archers Facebook-Seite hat fast 50.000 Follower.

Quelle:YouTube/Gniew Eufratu via Storyful

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