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Busunfall auf A9 in Oberfranken: Polizei geht von 18 Toten aus

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Busunfall auf A9 in Oberfranken: Polizei geht von 18 Toten aus

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Ein schwerer Busunfall hat sich am Morgen auf der A9 in Oberfranken, in der Nähe der Ortschaft Stammbach ereignet.

Nach Polizeiangaben ist der Reisebus um etwa 7 Uhr bei sich stauendem Verkehr auf einen vorausfahrenden Sattelschlepper aufgefahren. Wenig später ging er in Flammen auf.

An Bord des Busses befanden sich 46 Fahrgäste und zwei Busfahrer, 30 von ihnen sind zum Teil schwer verletzt. “Die verbleibenden Personen dürften wohl in dem brennenden Reisebus ums Leben gekommen sein”, hieß es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Die verletzten Fahrgäste zum Teil schwerverletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.

Bei den Fahrgästen handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine Senioren-Reisegruppe aus Sachsen.

Für Angehörige ist die Telefonnummer 0800/7766350 geschaltet.

Ein Polizeisprecher sagte, es werde befürchtet, dass es am Ende des Tages “etliche Tote” zu beklagen gebe.

Etwa 200 Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehren, Technischem Hilfswerk und der Polizei Oberfranken sind vor Ort. Es waren auch mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Die A9 wird in Fahrtrichtung Süden über den ganzen Tag komplett gesperrt bleiben. Die Fahrbahn in Richtung Norden ist für den Verkehr wieder freigegeben.

Auf Bildern vom Unfallort war der völlig ausgebrannte Bus zu sehen.

Zur Bergung und Identifizierung der Leichen sind Spezialisten der Rechtsmedizin und des Bundeskriminalamts angefordert. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof ist auch ein Sachverständiger vor Ort und unterstützt die Beamten der Verkehrspolizei Hof bei der Klärung zur Unfallursache.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) kommen nach dem schweren Reisebusunfall auf der Autobahn 9 in Oberfranken an die Unfallstelle. Wie Herrmanns Sprecher am Montag sagte, kommen beide mit einen Hubschrauber aus Berlin und treffen voraussichtlich gegen 12.30 Uhr nahe Münchberg ein. Sie wollen sich ein Bild von der Lage machen und mit den Einsatzkräften sprechen.

Bundeskanzlerin Angela Merkels Stellungnahme zu dem Unfall