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Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat in einer Rede vor dem Kongress die Leitlinien und großen Herausforderungen seiner Amtszeit erläutert. Macron kündigte an, einen politischen Weg einzuschlagen, den er “radikal neu” nannte. Unter anderem will er die Anzahl der Abgeordneten in Nationalversammlung und Senat reduzieren sowie Privilegien von Politikern abbauen.

Man riskiere große finanzielle Zwänge, wenn man den Haushalt nicht in Ordnung bringe und die Schulden nicht drücke, so Macron. Frankreich werde sich von anderen Ländern entfremden, wenn man nicht vorankomme. Er betonte, es müssten Mittel gefunden werden, islamistischen Terrorismus zu bekämpfen, ohne die eigenen Werte und Prinzipien aufzugeben. Und er drängte zum ökologischen Wandel, um die Erde zu schützen.

Wie diese Ziele erreicht werden sollen, will Ministerpräsident Edouard Philippe in seiner Regierungserklärung erläutern. Der Kongress, vor dem Macron in Versailles sprach, ist die Versammlung der Senatoren sowie der Abgeordneten der Nationalversammlung.