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CHP marschiert bis Istanbul


Türkei

CHP marschiert bis Istanbul

Die größte türkische Oppositionspartei CHP marschiert weiter auf ihrem 400 Kilometer langen Protestmarsch von Ankara nach Istanbul.

Der kurdische Menschenrechtler und Anwalt Sezgin Tanrikulu, Abgeordneter der CHP, sagt: “Die Festnahme des Parlamentariers Enis Berberoglu war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Das hat den Ausschlag für unseren Marsch gegeben. Deshalb haben wir angefangen. Es geht uns hier nicht nur um unsere Partei, die CHP, es geht um Gerechtigkeit. Viele Bürgermeister, Journalisten, Akademiker sind im Gefängnis. Tausende. Wir machen diesen Marsch für all die, die unter dieser Ungerechtigkeit zu leiden haben. Und wir haben viel Unterstützung in der Gesellschaft. Natürlich herrscht nicht automatisch, wenn wir unseren Marsch beendet haben, Demokratie und Gerechtigkeit in der Türkei. Das wissen wir. Nach unserem Marsch machen wir weiter mit unseren Demonstrationen gegen diesen anti-demokratischen Weg, den die Türkei eingeschlagen hat, im Parlament, auf den Straßen, überall, wo wir gewaltfrei, friedlich demonstrieren können.”

Seit dem 15. Juni marschiert die Oppositionspartei. Am Sonntag soll in Istanbul eine Großkundgebung stattfinden.

Am Rande der Demonstrationen stehen mancherorts Anhänger von Präsident Recep Tayyip Erdogan, die sein Bild hochhalten und Buh rufen. Zu tätlichen Angriffen kam es nicht.

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