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G20-Gegner: Im Sonderzug nach Hamburg


Deutschland

G20-Gegner: Im Sonderzug nach Hamburg

Rund 700 G20-Gegner sind am Morgen mit einem Sonderzug in Hamburg angekommen. Begrüßt wurden sie von Journalisten und vor allem einem Großaufgebot der Polizei.

Es gab Kontrollen und Sprechchöre, nur langsam kamen die Protestler aus dem Bahnhof heraus. Dennoch: Die Ankunft verlief friedlich.


14 Stunden lang war der “ZuG20” unterwegs. Los ging es in Basel, sowohl mit der Reise als auch mit den Kontrollen. 33 Personen wurden gleich zu Beginn an der Einreise nach Deutschland gehindert.

Ein Schweizer, wegen Körperverletzung per Haftbefehl gesucht, festgenommen.


Die Polizei gab an, Gasmasken, Mundschutze und Schutzbrillen gefunden zu haben, die Demonstranten sprachen von einer repressiven und willkürlichen Polizeistrategie.

Für den Nachmittag ist die Autonomen-Demo “Welcome to Hell” geplant. Sie gilt als heikel, da rund 8000 gewaltbereite Linksextremisten daran teilnehmen wollen.