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Schwarzer Freitag: Brennende Autos brennen in Hamburg

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Schwarzer Freitag: Brennende Autos brennen in Hamburg

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Schwarzer Freitag in Hamburg: Ein Polizist musste vor gewaltbereiten Demonstranten fliehen, er gab sogar einen Warnschuss ab und flüchtete in einen Laden.

Die Feuerwehr musste zu hunderten Einsätzen, es gab viele größere und kleinere Feuer. Es brannte auch beim Zentrum der ROTEN FLORA, dort konnten die Feuerwehrleute wegen der Blockaden aber nicht löschen.

Vor allem Luxusautos, aber auch Kleintransporter und Autos von Bewohnern brannten völlig aus. Die Proteste überschatteten das Treffen der Staats- und Regierungschefs.

Die Gewalt behinderte auch das “Nebenprogramm”. Wegen Sicherheitsbedenken konnte die First Lady der USA Melania Trump ihr Gästehaus stundelang nicht verlassen. Eine Sprecherin gab bekannt, dass es keine Freigabe für das Verlassen des Gebäudes gebe.

Am Morgen hatte die Polizei in der Nähe des Michel mehr als 100 Demonstranten, die die Anfahrt der Gipfelteilnehmer blockieren wollten, einzeln weggetragen.
Die Proteste fanden an verschiedenen Stellen in der norddeutschen Metropole statt – auch in Altona.

Auf einer großen Kreuzung, ungefähr einen Kilometer vom Gipfelort in den Messehallen entfernt, haben gegen 10 Uhr 30 an die 200 Demonstranten mit einer Sitzblockade den Verkehr blockiert. Der blockierte Platz liegt unweit des linksautonomen Schanzenviertel. Die Polizei war mit zwei Wasserwerfern vor Ort und fordert die Demonstranten auf, die Straße zu räumen. Eingesetzt wurden die Wasserwerfer dann aber nicht.

In der Nacht waren laut Polizeiangaben 111 Beamten bei den Welcome-to-Hell -Protesten verletzt worden. Es wurden zahlreiche Demonstranten festgenommen.

Am Vormittag treffen die Vertreter der 20 wichtigsten Industrienationen im Kongresszentrum ein – darunter der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump – und werden dort von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt.