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G20 in Hamburg: Krawall in der Schanze


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G20 in Hamburg: Krawall in der Schanze

Aufräumen nach einer der schlimmsten Krawallnächte, die Hamburg je erlebt haben dürfte: Nach der Eskalation der Proteste zum G20-Gipfel rückte die Stadtreinigung am Morgen mit 60 Mitarbeitern, Radladern und Großkehrmaschinen im Schanzenviertel an.

Zwei Geschäfte waren geplündert worden. Mehrere Hundert Protestler hatten die Straße Schulterblatt mehrere Stunden lang blockiert und randaliert. Auch in anderen Stadtteilen gab es laut Polizei kleine Feuer.

Spezialkräfte stürmten ein Gebäude am Schulterblatt. Laut Polizei wurden dabei 13 Menschen festgenommen. Demonstrierende waren auf das Gerüst des Hauses und nach Angaben der Polizei auch auf Dächer geklettert. Ein Sprecher des linksalternativen Kulturzentrums Rote Flora in der Schanze verurteilte die Eskalation der Proteste.

Die Polizei rückte mit gepanzerten Fahrzeugen an, um brennende Barrikaden zu entfernen. Gegen die Demonstranten wurden Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt. Die Beamten zählten 197 Verletzte in den eigenen Reihen. Zur Zahl der verletzten Protestler gab es keine Angaben.


Die Lage beruhigte sich im Laufe des Morgens. Der teilweise unterbrochene S-, U-Bahn- und Fernverkehr wurde wieder aufgenommen.

Im Laufe des Tages sind zum Abschluss des Gipfels weitere Protestkundgebungen geplant.

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