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Lausanne: Endspurt um Olympia-Vergabe


Schweiz

Lausanne: Endspurt um Olympia-Vergabe

Endspurt um die Ausrichtung der nächsten beiden Olympischen Sommerspiele. Die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees stimmen in Lausanne darüber ab, ob die Sommerspiele 2024 und 2028 im kommenden September gleichzeitig vergeben werden. Die Doppellösung gilt als wahrscheinlich.

In den Startblöcken stehen nur noch Paris und Los Angeles. Beide Metropolen beharren darauf, nur für die Ausrichtung im Jahr 2024 bereit zu sein. Der deutsche IOC-Präsident Thomas Bach plädierte offen für die Doppelvergabe: Dies wäre eine Win-Win-Win-Situation für Los Angeles, Paris und die olympische Bewegung, sagte Bach vor der Entscheidung.

Das IOC wirbt dafür, dass sich Paris und Los Angeles noch vor dem 13. September untereinander über die Reihenfolge einigen. Dann wird in der peruanischen Haupstadt Lima endgültig über die Vergabe abgestimmt.

Der französische Präsident Emmanuel Macron versicherte in Lausanne, dass Frankreich geschlossen hinter der Bewerbung für 2024 stehe. Er und die Pariser Delegation seien mit “Stolz, Entschlossenheit und Demut” nach Lausanne gekommen.



Macron und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo waren schon am Vorabend der IOC-Entscheidung nach Lausanne gereist.