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Tesla Model 3: Elon Musk postet "Geburtsanzeige"


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Tesla Model 3: Elon Musk postet "Geburtsanzeige"

Der US-Elektroautohersteller Tesla fordert die Platzhirsche auf dem Massenmarkt heraus:
Das erste fertigproduzierte Model 3 ist vom Band gelaufen – im Frühjahr 2016 waren innerhalb von 24 Stunden weltweit mehr als 115.000 Reservierungen eingegangen.

Zum Beweis teilte Firmenchef Elon Musk auf sozialen Netzwerken Fotos, auf denen das Mittelklasse-Elektroauto zu sehen ist – geparkt vor dem Tesla-Werk im kalifornischen Fremont.


Musk verriet seinen 9,96 Millionen Twitter-Followern auch, dass der Wagen mit der Seriennummer 1 ihm selber gehört. Der rechtmäßige Anwärter, Tesla-Verwaltungsrat Ira Ehrenpreis, habe ihm zum 46. Geburtstag den Vortritt gelassen.

SCHALLMAUER 30.000 EURO

Mit einem Preis von 35 000 Dollar (30.719 Euro) vor Abzug von staatlichen Förderprämien für Elektroantriebe ist das Model 3 erheblich günstiger
als Teslas bisherige Luxus-Angebote Model S und Model X, die in den meisten Versionen dreimal so viel kosten.

Musk versucht mit dem Model 3 eine drastische Aufstockung der Produktion: Im gesamten vergangenen Jahr baute Tesla rund 84.000
Autos, 2018 sollen es bereits 500.000 sein und für 2020 wird die Millionen-Marke angepeilt.

Doch auch andere Hersteller arbeiten an günstigeren Elektrofahrzeugen. So brachte etwa General Motors bereits Anfang des Jahres zu einem ähnlichen Preis den Chevrolet Bolt auf den Markt und will 2017 bis zu 30 000 Fahrzeuge davon verkaufen. «Wir werden ihn stoppen, an der Linie von 30 000 Euro», sagte der Chef der Volkswagen-Kernmarke VW, Herbert Diess. Den Durchbruch für die Elektromobilität sieht er erst ab 2020 – mit dem Start des VW-Hoffnungsträgers ID.

Sigrid Ulrich mit dpa