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Brüssel in Kürze: Athen vor Ende des Defizitverfahrens - EU ringt mit Italien um neue Lastenverteilung bei Migranten - NATO will von Moskau Details zu russischem Herbstmanöver

Die EU-Kommission will Griechenland von ihrer schwarzen Liste nehmen – ein Vorgang besser bekannt in Brüssel als Entlassung aus dem Defizitverfahren.

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Brüssel in Kürze: Athen vor Ende des Defizitverfahrens - EU ringt mit Italien um neue Lastenverteilung bei Migranten - NATO will von Moskau Details zu russischem Herbstmanöver

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Die EU-Kommission will Griechenland von ihrer schwarzen Liste nehmen – ein Vorgang besser bekannt in Brüssel als Entlassung aus dem Defizitverfahren.

Die EU-Exekutive ist der Meinung, daß Athen erhebliche Erfolge bei der Konsolidierung seiner Staatsfinanzen zu verzeichnen hatte.

Auch erkennt die Kommission den Fortschritt bei der Umsetzung des Rettungsprogramms an.

Die endgültige Entscheidung wird der Europäische Rat treffen, doch Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici sieht die Zeit gekommen, Griechenland zu entlasten.

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex will sich für einen neuen Plan zur Überwachung des Mittelmeers einsetzen.

Gleichzeitig warnt Frontex, daß die Politiker entscheiden müssen, ob weitere EU-Häfen für Schiffe mit Migranten geöffnet werden sollen.

Zur einer solchen Entscheidung drängt Italien, das in diesem Jahr bereits 85.000 Migranten aufgenommen hat.

Zu diesem Thema fand im Europäischen Parlament eine Anhörung statt, die Rom aber keine Unterstützung brachte.

Und: Im NATO-Hauptquartier in Brüssel findet am Donnerstag ein Gipfeltreffen zwischen der westlichen Allianz und Russland statt.

Generalsekretär Jens Stoltenberg will von Moskau vor allem EInzelheiten zu einem für September geplanten großangelegten Manöver im Westen Russlands wissen.

Die baltischen Staaten und Polen haben die NATO um zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen gebeten. Vier neue Battaillone sind nun einsatzbereit.