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Roger Federer hat zum achten Mal Wimbledon gewonnen. Im Endspiel bezwang er den Kroaten Marin Cilic mit 6:3, 6:1 und 6:4. Der Schweizer fuhr in London seinen 19. Grand-Slam-Titel insgesamt ein. Zuletzt triumphierte der 35-jährige Baselbieter im Jahr 2012 an der “Church Road”, 2014 und 2015 stand er jeweils im Finale, musste sich aber in beiden Fällen dem Serben Novak Djokovic geschlagen geben.

Der Schweizer ließ Cilic im Endspiel keine Chance, nach einer Stunde und 41 Minuten war Federer am Ziel. Cilic unterliefen zahlreiche vermeidbare Fehler, im Laufe des Matches ließ er sich behandeln. “Nach dem letzten Jahr war ich mir nicht sicher, ob ich hier jemals wieder im Endspiel stehen würde”, so Federer, der 2016 im Halbfinale gegen den Kanadier Milos Raonic ausschied. Doch er habe weiter daran geglaubt, jetzt sei er wieder hier und das sei fantastisch, so der frischgebackene Wimbledon-Sieger.

Er hat in diesem Jahr bereits die Australian Open, die Masters-Veranstaltungen von Indian Wells und Miami sowie das Rasenturnier in Halle (Westfalen) gewonnen. Die French Open hatte der Schweizer ausgelassen, um sich auf die Rasensaison vorzubereiten – sein Plan ist perfekt aufgegangen. Sein achter Wimbledon-Titel macht Federer zum Rekordsieger bei der Traditionsveranstaltung.