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Venezuela: Tote bei Volksabstimmung

Bei dem symbolischen Referendum in Venzuela hat es eine Tote und mehrere Verletze gegeben.

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Venezuela: Tote bei Volksabstimmung

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In Venezuela ist bei der Volksabstimmung am Sonntag eine Frau von regierungsnahen Milizen getötet worden, vier weitere Personen wurden verletzt. Zu dem symbolischen Referendum hatte Venezuelas Opposition aufgerufen. Sie protestiert damit gegen die Pläne des Präsidenten Nicolas Maduro, die Verfassung des südamerikanischen Landes ändern zu wollen.

Auch die Frau des unter Hausarrest stehenden Oppositionsführers Leopoldo López mobilisierte gegen die von Maduro geplante Wahl zur Verfassungsänderung Ende Juli, Lilian Tintori sagte:
“Meine Antwort auf das heutige Referendum ist ja, ja, ja. Ja zur Freiheit, ja zur Demokratie und ja zu Menschenrechten. Ja zur Volksabstimmung.”

Die von der Opposition initiierte Abstimmung wurde von Anhängern der Regierung nicht unterstützt. Sie führten stattdessen eine Generalprobe für die anstehende Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung durch.

Delcy Rodriguez, ehemalige Außenministerin:
“Wir proben heute für die demokratische Feier am 30. Juli, die für Frieden und Unabhängigkeit Venezuelas steht.”

Nach dem Tod von Venzuelas früherem Staatschef Hugo Chávez ist das Land in eine wirtschaftliche Krise gestürzt, immer wieder kommt es wegen der akuten Versorgungskrise zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und Sicherheitskräften. Seit Anfang April sind mehr als 90 Menschen dabei getötet worden.


Oppositionsführer Leopoldo López, der nach drei Jahren in Haft unter Hausarrest steht, forderte seine Anhänger auf, zur Abstimmung zu gehen: